Im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags beschafft vhh.mobility, Deutschlands drittgrößte kommunale Busbetreiberin, insgesamt 20 E-Busse für den Einsatz im Kreis Pinneberg. Die ersten zehn Fahrzeuge starten jetzt in den Betrieb. Die weiteren Fahrzeuge folgen nach und nach.
Elektrisch unterwegs im Kreis Pinneberg
Die Anschaffung der Fahrzeuge, Solobusse vom Typ MAN Lion’s City E und Mercedes-Benz eCitaro, wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie einem jährlichen Finanzierungsbeitrag des Kreises Pinneberg von 660.000 Euro ermöglicht, womit die Lücke zwischen Mehrkosten und Fördermitteln geschlossen wird. Mit dem Betrieb Busse leistet vhh.mobility einen wichtigen Beitrag zur Mobilität im Kreis Pinneberg.
Die E-Busse werden vom Standort Schenefeld aus auf verschiedenen Linien im Kreis Pinneberg zum Einsatz kommen. Schwerpunktmäßig werden die Fahrzeuge auf den folgenden Linien unterwegs sein:
- 184 Schenefeld, Busbetriebshof – S Halstenbek
- 185 Bf Elmshorn – Bf Pinneberg
- 189 S Wedel – S Blankenese
- 285 Iserbrook, Reinheimerweg – Bf Pinneberg
- 289 S Wedel – Moorwegsiedlung – S Wedel
- 395 S Wedel – S Pinneberg
Durch den Einsatz aller 20 Fahrzeuge lassen sich bei 100 Prozent Ökostrom und einer angenommenen Fahrleistung von 60.000 Kilometer im Jahr rund 1.272 Tonnen CO₂ einsparen.*
*Für einen Solo-Bus werden bei 60.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr 63.600 kg CO2 und für einen Gelenkbus kg CO2 angesetzt. Berechnung auf Basis des mittleren Verbrauchs der jeweiligen Dieselbus-Typen als Vergleichswert.
Zehn Jahre E-Mobilität bei vhh.mobility
vhh.mobility hat bereits vor zehn Jahren als erstes Verkehrsunternehmen in der Metropolregion Hamburg ihren ersten E-Bus in Betrieb genommen. Mittlerweile besteht die vhh.mobility E-Busflotte aus rund 300 Fahrzeugen, dies entspricht rund einem Drittel der Gesamtflotte.
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Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die Transformation der Flotte von vhh.mobility auf E-Busse im Rahmen der “Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr” mit rund 60 Millionen Euro. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetz.
