Am vergangenen Montag bekam das ahoi-Team bei vhh.mobility besonderen Besuch: Fünf Grundschülerinnen aus Harburg verbrachten einen ganzen Vormittag auf dem Betriebshof in Bergedorf, um Referate zum autonomen Fahren für ihre Mitschüler*innen zu erarbeiten. Begleitet von großer Neugier und vielen Fragen wollten die Kinder aus erster Hand erfahren, womit sich das Projekt ahoi beschäftigt und wie autonomes Fahren funktioniert. Zum krönenden Abschluss durften die Neun- bis Elfjährigen zwei autonome Shuttles benennen.
Ein spannender Einstieg in den autonomen ÖPNV
Nachdem die fünf Schülerinnen mit einem hvv hop Shuttle von Harburg nach Bergedort gefahren worden waren, wurden sie von Lena Stelling (hvv Schulprojekte), Michelle Mittmann (Bürger*innenbeteiligung im Projekt ahoi) und Karoline Klein (Öffentlichkeitsarbeit im Projekt ahoi) begrüßt. Der Workshop startete mit einer kindgerechten Einführung in den öffentlichen Personennahverkehr, das autonome Fahren und das Projekt ahoi. Die Mädchen diskutierten über ihr Lieblingsverkehrsmittel, stellten interessierte Fragen zum autonomen Shuttle und notierten sich bereits wichtige Informationen, die sie in ihren Referaten später einbringen wollten.

Während des Workshops erarbeiteten die Schülerinnen Plakate und Vorträge zum autonomen Fahren.
Kreatives Arbeiten: von der Idee zum Referat
Im Anschluss durften die Mädchen dann selbst kreativ werden. Mit Stiften, ausgedruckten Fotos und PowerPoint-Vorlagen machten sie sich an die Arbeit, ihre eigenen Referate zu gestalten. Es wurde geschnitten, geklebt, geschrieben und gestaltet. Heraus kamen fünf unterschiedliche und bunte Vorträge zum autonomen On-Demand-Verkehr, an denen einige der Kinder sogar nachmittags noch weiterarbeiten wollten.

Das Highlight: zwei autonome Shuttles wurden benannt.
Das Highlight – zwei autonome Fahrzeuge bekommen einen Namen
Nun folgte das Highlight des Tages. Die Schülerinnen durften sich Namen für zwei der fünf autonomen Fahrzeuge, die noch in diesem Jahr geliefert werden, überlegen. Die Entscheidung war schnell getroffen: „Nummer 1“ und „Nalfa“ sollen die beiden Shuttles getauft werden. Dabei setzt sich der Name „Nalfa“ aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben der Teilnehmerinnen zusammen (Nila, Amy, Lotta, Franziska und Anni), sortiert nach ihrem Alter. Der Stolz war groß, denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, ein autonomes Shuttle zu benennen?

Bei der Führung über den Betriebshof von vhh.mobility gab es viel zu entdecken.
Blick hinter die Kulissen bei der Betriebshofführung
Nach getaner Arbeit war es Zeit für eine Stärkung und etwas Bewegung. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine wurden die Kinder noch über den Bergedorfer Betriebshof geführt und bekamen exklusive Einblicke in die Welt hinter dem Busbetrieb von vhh.mobility. Besonders die Hebeanlagen für die großen Busse sorgten für einen bleibenden Eindruck.
Der Besuch war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die fünf Schülerinnen fuhren mit vielen neuen Erkenntnissen, spannenden Referaten für ihre Klassen und noch mehr Begeisterung für Mobilität nach Hause. Uns als ahoi-Team zeigen solche Begegnungen immer wieder, wie wichtig es ist, Kindern früh Einblicke in Zukunftstechnologien zu geben und wie inspirierend ihr Blick auf unsere tägliche Arbeit sein kann.

Mit neuem Wissen im Gepäck ging es im hvv hop Shuttle nachhause.