Stefan Sonack

Stefan Sonack

Busfahrer

bei vhh.mobility seit 2007

Ich bin 39 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unseren zwei Söhnen im Hamburger Umland. Familie gibt mir Halt und ist für mich sinngebend. Das Busfahren ist für mich mehr als nur ein Job – ich mache es mit echter Leidenschaft. Neben meinem Beruf engagiere ich mich mit ebenso großer Leidenschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr, verbringe gern Zeit draußen mit meinem Sohn, auf dem Spielplatz oder mit dem Fahrrad.

Worauf kommt es in deinem Job an?

Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt. Toleranz, Respekt, Vertrauen und Einfühlungsvermögen sind im Alltag unverzichtbar. Jeder Fahrgast ist anders – genau diese Vielfalt macht unseren Job aus. Mir ist es wichtig, alle Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Identität gleich und fair zu behandeln.

Oft bleibt man als Busfahrer im Alltag anonym – aber ein einfaches „Guten Morgen“ oder ein Lächeln zeigt mir, dass man gesehen wird. Genau diese kleinen Momente machen den Unterschied.

Darüber hinaus sehe ich mich nicht nur als Fahrer, sondern als Teil des Ganzen: Neben dem Fahrdienst schreibe ich auch Streckenpläne und arbeite als Lehrfahrer neue Kolleginnen und Kollegen ein. Dieses Vertrauen motiviert mich zusätzlich und zeigt mir, dass ich meinen Beitrag zum Unternehmen leisten kann.

Was war dein prägendster vhh.mobility Moment?

Ein Moment, der mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, war eine Fahrt an Heiligabend. Als Weihnachtsmann verkleidet unterwegs zu sein und in so viele strahlende Gesichter zu blicken, war einfach etwas ganz Besonderes – ein Moment voller Wärme und echter Freude.

Ein weiteres Erlebnis hat sich tief bei mir eingeprägt: An einem freien Tag war ich zufällig im Betrieb, als eine entgleiste Bahn gemeldet wurde. Ohne zu zögern bin ich eingesprungen, aus einem Gefühl von Verantwortung heraus. Der Weg zu den Fahrgästen war schwierig, ich musste meinen Bus über einen schmalen Korridor mehrere hundert Meter rückwärts manövrieren. Als ich ankam, spürte ich sofort die Erleichterung, Applaus, dankbare Blicke, echtes Vertrauen. In solchen Momenten merkt man, wie wichtig unser Job ist.

Wieso wolltest du Teil der 100 Gesichter sein?

Ich bin seit fast 20 Jahren Teil der vhh.mobility Familie und sehe mich ganz bewusst als Teil dieses Unternehmens. Es ist ein prägender Abschnitt meines Lebens. Diese Zeit war voller Herausforderungen, aber auch geprägt von Zusammenhalt, Entwicklung und dem Gefühl, wirklich etwas bewegen zu können. In all den Jahren habe ich viele Persönlichkeiten und ganz unterschiedliche Charaktere kennengelernt, die meinen Weg mitgeprägt haben.

Mit meiner Teilnahme möchte ich nicht nur meine eigene Geschichte erzählen, sondern auch stellvertretend für viele Kolleginnen und Kollegen stehen. Ich wollte meinem Gesicht eine Stimme geben und zeigen, was uns als Menschen hinter dem Steuer wirklich antreibt: wie viel Leidenschaft, Verantwortung und Menschlichkeit in unserer täglichen Arbeit steckt und wie viele kleine und große Momente diesen Beruf für mich so besonders machen.