Konrad Polster

Konrad Polster

Technischer Projektleiter, Ingenieur für Autonomes Fahren

bei vhh.mobility seit 2023

Ich bin 43 Jahre alt, habe zwei Kinder und komme ursprünglich aus dem Vogtland in Sachsen. Studiert habe ich Fahrzeugtechnik und war viele Jahre in der Automobilindustrie unterwegs – zuletzt in der Entwicklung von Sensoren und Software für autonomes Fahren. Bei vhh.mobility trage ich die technische Verantwortung im Projekt ahoi. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf allen Fahrzeug- und Systemthemen, die für einen zuverlässigen Betrieb im autonomen Fahren notwendig sind. Privat bin ich gern auf Reisen, besuche gern Konzerte und verbringe viel Zeit mit Freunden und meiner Familie. Wenn es die Zeit erlaubt, gehe ich auch gern mal joggen oder fahre eine Runde mit dem Rennrad.

Worauf kommt es in deinem Job an?

In meinem Job muss ich vor allem Komplexität beherrschen. Wichtig sind ein gutes technisches Gesamtverständnis, eine strukturierte Arbeitsweise und die Fähigkeit, viele unterschiedliche Disziplinen zusammenzubringen. Kommunikation ist dabei genauso entscheidend, intern wie extern. Neben einem starken technischen Hintergrund kommt es vor allem auf Schnittstellenkompetenz an. Ich muss die Technik, Software und den Betrieb verstehen. Für mich ist hierbei das Wichtigste, das Gesamtsystem Fahrzeug zu verstehen und gleichzeitig die richtigen Leute aus den unterschiedlichen Teams zusammenzubringen.

Dazu kommen noch Entscheidungsfreude, Verantwortungsbewusstsein, Qualitätsdenken und ein guter Überblick über Abhängigkeiten. Was noch sehr wichtig ist, sich für die neuen Themen begeistern zu können und Spaß an der Arbeit zu haben.

Was war dein prägendster vhh.mobility Moment?

Es gibt viele schöne Momente, an die ich gerne zurückdenke. Besonders die Anfangszeit ist mir noch gut in Erinnerung – alles war neu und vieles ganz anders als zuvor. Gleichzeitig wurde ich so offen und schnell im Team aufgenommen, dass ich mich schon nach kurzer Zeit wirklich zugehörig gefühlt habe und wusste: Ich bin in der richtigen Branche gelandet. Damals war ich der 2500. Mitarbeitende bei vhh.mobility und zudem der erste Ingenieur für autonomes Fahren. Eine so besondere Rolle habe ich bisher nur bei vhh.mobility erleben dürfen.

Aber es sind nicht nur diese großen Meilensteine, sondern auch die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: der freundliche Umgang, die gegenseitige Hilfsbereitschaft und das echte Miteinander.
 Unvergessen bleibt für mich auch eine Probefahrstunde mit unserer Fahrschule. Dabei durfte ich selbst einen Gelenkbus fahren – eine wirklich tolle Erfahrung. Sie hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist und was unser Fahrpersonal Tag für Tag leistet.

Ein ganz besonderes Highlight, für das ich sehr dankbar bin, waren die Delegationsreisen in die USA und nach China, organisiert durch den Verband der deutschen Verkehrsunternehmen. Dort konnte ich im letzten und diesem Jahr autonomes Fahren hautnah erleben und viele wertvolle Eindrücke, neues Wissen und jede Menge Motivation für meine tägliche Arbeit mitnehmen.

Wieso wolltest du Teil der 100 Gesichter sein?

Als ich von der Aktion gehört habe, war ich sofort begeistert. Ich finde, sie zeigt unsere Vielfalt sehr schön und macht sichtbar, was für tolle Menschen bei vhh.mobility arbeiten. Für mich war schnell klar: Da möchte ich unbedingt dabei sein.
 Der Gedanke, vielleicht einmal ganz groß auf einem Bus zu sehen zu sein, hat mich zusätzlich fasziniert, denn ich habe mich schon immer gefragt, wie sich das wohl anfühlt.

Gleichzeitig hoffe ich, dass wir mit der Aktion noch mehr Menschen für uns und für die Branche begeistern können. Besonders schön finde ich die Idee, dass 100 Mitarbeitende aus allen Bereichen die 100 Jahre Busgeschichte der vhh.mobility symbolisieren. Kein Jahr ist wie das andere – und genauso ist kein Mensch bei uns wie der andere. Jeder ist auf seine ganz eigene Art besonders. Ich bin sehr froh und dankbar, Teil dieser Aktion zu sein.